{"id":1012,"date":"2025-03-23T11:01:22","date_gmt":"2025-03-23T11:01:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/?p=1012"},"modified":"2026-09-02T12:36:43","modified_gmt":"2026-09-02T12:36:43","slug":"ford-performance-racing-for-the-climate-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/2025\/03\/23\/ford-performance-racing-for-the-climate-e-v\/","title":{"rendered":"Ford Performance"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"1012\" class=\"elementor elementor-1012\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-77ee243d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"77ee243d\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6c8c4ed8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6c8c4ed8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<h6>Elektrische Motorsport-Offensive\u00a0<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ford Performance hat in den letzten Jahren konsequent elektrische Concept Cars entwickelt, um die Grenzen des Elektro-Motorsports auszuloten und traditionelle Rennserien mit neuen Technologien vertraut zu machen. Diese Strategie ist Teil eines gr\u00f6\u00dferen Plans, um Elektrifizierung in verschiedenen Motorsportdisziplinen zu etablieren und gleichzeitig Wissen f\u00fcr die Serienproduktion zu sammeln.\u00a0<\/p>\n\n<h6>Botschafter f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Elektrifizierungsstrategie von Ford im Motorsport verfolgt dabei einen zweifachen Ansatz: Einerseits geht es darum, technologische Erkenntnisse in anspruchsvollen Rennumgebungen zu gewinnen, andererseits sollen die elektrischen Rennfahrzeuge als Botschafter f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t dienen. Ford geht es\u00a0\u00a0darum, etwas \u00fcber die Technologie in einer bestimmten Motorsportdisziplin zu lernen, aber auch darum, diese Technologie den Fans und potenziellen Kunden in dieser Form des Motorsports vorzustellen, um auch ihre Reaktion einzusch\u00e4tzen und sie auf diese Reise mitzunehmen.\u00a0<\/p>\n\n<h6>Historischer Kontext<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ford hat eine bemerkenswerte Geschichte mit unkonventionellen Rennfahrzeugen, die bis ins Jahr 1971 zur\u00fcckreicht, als der erste SuperVan durch die Kombination eines Transit mit Ford-GT40-Technik entstand. Diese Tradition des \u201eUnkonventionellen\u201c setzt Ford nun mit seinen elektrischen Rennprojekten fort, wobei der Fokus auf Hochleistungs-Elektroantrieben liegt, die den Verbrennermodellen in puncto Leistung und Spektakel in nichts nachstehen. Der elektrische Mustang Mach-E NASCAR Prototyp mit drei Motoren und 1.360 PS Leistung sowie der f\u00fcr den Pikes Peak entwickelte SuperVan 4.2 mit 1.400 PS zeigen, dass elektrische Antriebe im Motorsport nicht nur umweltfreundlicher sind, sondern auch beeindruckende Leistungen bieten k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n\n<h6>Mustang Mach-E NASCAR Prototyp<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mustang Mach-E NASCAR Prototyp stellt eine besonders mutige Initiative dar, da er in eine der traditionsreichsten und V8-fixiertesten Rennserien der Welt eindringt. <a href=\"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/2024\/06\/23\/nascar\/\">NASCAR<\/a> ist in den USA eine immens popul\u00e4re Rennserie, die f\u00fcr ihre gro\u00dfvolumigen V8-Saugmotoren bekannt ist und deren Fans \u00fcberwiegend traditionell eingestellt sind. Der elektrische NASCAR-Prototyp verf\u00fcgt \u00fcber drei Elektromotoren, die gemeinsam eine beeindruckende Leistung von 1.360 PS entwickeln k\u00f6nnen. Um Vertrautheit und Akzeptanz zu f\u00f6rdern, hat Ford zahlreiche Komponenten vom aktuellen Cup-Series-Rennwagen \u00fcbernommen, darunter Fahrwerk, Bremsen, Lenkung und R\u00e4der. Der Prototyp ist mit einer fl\u00fcssigkeitsgek\u00fchlten 78-kWh-Batterie ausgestattet, die f\u00fcr Demonstrationsfahrten ausreicht, jedoch nicht f\u00fcr vollst\u00e4ndige NASCAR-Renndistanzen von bis zu 320 Kilometer konzipiert ist. Diese technische Konfiguration \u00e4hnelt dem von ABB entwickelten EV-Prototypen, der in Zusammenarbeit mit NASCAR entstanden ist.\u00a0<\/p>\n\n<h6>SuperVan 4.2<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel zum NASCAR-Projekt hat Ford Performance den SuperVan 4.2 entwickelt, eine weiterentwickelte Version des SuperVan 4, der auf dem E-Transit Custom basiert. Dieser elektrische Rennvan wurde speziell f\u00fcr den ber\u00fchmten Pikes Peak International Hill Climb konzipiert, ein legend\u00e4res Bergrennen in Colorado mit 156 Kurven auf einer Strecke mit extremen H\u00f6henunterschieden. Die Geschichte des elektrischen SuperVans begann 2022, als Ford in Zusammenarbeit mit dem \u00f6sterreichischen Renn-Spezialisten STARD und den Ford-Designern in K\u00f6ln den ersten elektrischen SuperVan mit 2.000 PS und vier Motoren entwickelte. Beim Goodwood Festival of Speed bewies der SuperVan 4 mit dem Bergrenn-Spezialisten Romain Dumas am Steuer bereits sein Potenzial und schlug diverse Rennautos und Supersportwagen. F\u00fcr den Einsatz am Pikes Peak wurde der SuperVan grundlegend \u00fcberarbeitet und zum SuperVan 4.2 weiterentwickelt. Dabei entschieden sich die Ingenieure, die Anzahl der Motoren von vier auf drei zu reduzieren \u2013 ein Motor treibt die Vorderachse an, zwei die Hinterachse. Diese Konfiguration liefert immer noch beeindruckende 1.400 PS Systemleistung. Die Reduktion der Motorenzahl dient der Verbesserung des Leistungsgewichts, was besonders bei Bergrennen von Vorteil ist und auch bei der Entwicklung zuk\u00fcnftiger Serienfahrzeuge gro\u00dfe Bedeutung hat.<\/p>\n<p><strong>Ford Mustang Mach-E Pikes Peak<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der vollelektrische Ford Super Mustang Mach\u2011E hat beim Pikes Peak International Hill Climb 2026 eindrucksvoll demonstriert, welches Potenzial elektrische Antriebe im Extremmotorsport besitzen: Romain Dumas gewann mit 8.18,202 Minuten die Gesamtwertung sowie die neue Klasse \u201eUnlimited \u2013 Production Based\u201c. Der speziell entwickelte Demonstrator wird von drei STARD-UHP-6-Phasen-Elektromotoren mit mehr als 1.400 PS angetrieben; seine 50-kWh-Batterie erm\u00f6glicht eine Rekuperationsleistung von bis zu 710 kW, w\u00e4hrend das Aerodynamikpaket laut Ford bis zu 12.000 Pfund Abtrieb erzeugt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dem Gesamtsieg ging eine gezielte Entwicklungsphase voraus: 2025 hatte Ford das Fahrzeug auf einer wetterbedingt verk\u00fcrzten Strecke eingesetzt, anschlie\u00dfend Fahrwerk, Lenkung, Gewichtsverteilung und Aerodynamik umfassend weiterentwickelt. Der Mach\u2011E kn\u00fcpft zudem an Fords elektrische Pikes-Peak-Erprobung an: Bereits 2023 fuhr Dumas mit dem dreimotorigen, ebenfalls mehr als 1.400 PS starken SuperVan 4.2 in 8:47,682 Minuten einen Rekord in der Open-Klasse. Die Erkenntnisse aus diesen Eins\u00e4tzen flie\u00dfen laut Ford in die Weiterentwicklung k\u00fcnftiger Elektro- und Hybridfahrzeuge ein und zeigen, wie Motorsport als Testfeld f\u00fcr leistungsf\u00e4hige, effizientere elektrische Antriebstechnik dienen kann.<\/p>\n\n<h6>Bedeutung f\u00fcr den Klimaschutz<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die elektrischen Rennprojekte von Ford Performance haben \u00fcber den reinen Showeffekt hinaus eine wichtige Bedeutung f\u00fcr den Klimaschutz im Motorsport. Sie demonstrieren, dass elektrifizierter Motorsport nicht nur umweltfreundlicher sein kann, sondern auch spektakul\u00e4re Leistungen und aufregende Rennen bietet.<\/p>\n\n<h6>Technologietransfer<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elektrifizierte Rennprojekte dienen als Testlabore f\u00fcr Technologien, die sp\u00e4ter in Serienfahrzeugen eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die extremen Bedingungen im Motorsport \u2013 sei es beim Pikes Peak Hill Climb oder bei NASCAR-Demonstrationsfahrten \u2013 fordern die Batterietechnologie, Thermomanagement und Leistungselektronik bis an ihre Grenzen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flie\u00dfen in die Entwicklung besserer Elektro-Serienfahrzeuge ein, was langfristig zur Reduktion von Emissionen im Stra\u00dfenverkehr beitr\u00e4gt.<\/p>\n\n<h6>Bewusstseinsbildung bei Motorsport-Fans<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Bewusstseinsbildung bei traditionellen Motorsport-Fans. Indem Ford elektrische Fahrzeuge in traditionellen, verbrennerdominierten Rennserien wie NASCAR pr\u00e4sentiert, werden auch konservative Motorsport-Enthusiasten mit Elektromobilit\u00e4t konfrontiert. Mark Rushbrook von Ford Performance betont diesen Aspekt, wenn er davon spricht, Fans und potenzielle Kunden \u201eauf diese Reise mitzunehmen\u201c. In den USA, wo der Klimaschutz oft polarisiert diskutiert wird, kann die Pr\u00e4sentation \u00fcberlegener elektrischer Leistung im geliebten NASCAR-Kontext Vorurteile abbauen und die Akzeptanz f\u00fcr elektrische Fahrzeuge erh\u00f6hen. Dies gilt besonders f\u00fcr Regionen wie den S\u00fcden der USA, wo NASCAR eine fast religi\u00f6se Bedeutung hat.<\/p>\n\n<h6>Graduelle Transformation<\/h6>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die realistische Einsch\u00e4tzung, dass ein vollst\u00e4ndig elektrischer NASCAR-Rennbetrieb in naher Zukunft unwahrscheinlich ist, zeigt, dass Ford einen pragmatischen Ansatz verfolgt. Statt eine sofortige vollst\u00e4ndige Umstellung zu fordern, setzt Ford auf graduelle Ver\u00e4nderungen und Demonstrationsprojekte, die langfristig Akzeptanz schaffen k\u00f6nnen. Dieser Ansatz respektiert die Tradition des Motorsports und seiner Fans, arbeitet aber dennoch auf eine klimafreundlichere Zukunft hin.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ford Performance demonstriert mit  Elektro-Rennprojekten, wie traditionelle Motorsportbereiche klimafreundlicher gestaltet werden k\u00f6nnen. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1013,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[15,12],"tags":[],"class_list":["post-1012","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-projekte","category-wiki"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1012"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1533,"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012\/revisions\/1533"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1013"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1012"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1012"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.racingfortheclimate.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1012"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}